Warntag wird ausgewertet - Wurden am Donnerstag alle Sirenen gehört?
Am Donnerstag, 11.9., fand der bundesweite Warntag statt – auch in Neustadt. Die verschiedenen Warnsysteme wurden getestet, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Neu in diesem Jahr: Die Stadtverwaltung bittet nun alle Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Mithilfe: Online und anonym wird abgefragt, ob, wo und wenn, wie gut eine Sirene gehört wurde.
Der Warntag ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Kommunen und soll helfen, die Warnprozesse im Katastrophen- oder Zivilschutzfall zu verbessern. Konkret wurde am 11. September gegen 11 Uhr eine Probewarnung ausgelöst. Überall schrillten verschiedene Warnmittel auf, vom Cell-Broadcast-Alarm auf dem Handy, über die Warn-Apps NINA und KATWARN sowie über Sirenen. Gegen 11:45 Uhr erfolgte die Entwarnung.
Neustadt hat 2023 sein Sirenennetz modernisiert, um die Warnabdeckung deutlich zu verbessern. Nur zwei Sirenen sind außer Betrieb: Die auf dem Rathaus (Kernstadt) sowie eine im Ortsbezirk Haardt. Beide werden aktuell modernisiert bzw. repariert.
Unter www.neustadt.eu/warntag2025 geht es zur einer einminütigen anonymen Online-Befragung, die noch wenige Tage geschaltet ist. Ziel ist es, wertvolle Rückmeldungen zur Wahrnehmbarkeit der Sirenen zu erhalten. Diese Infos sind für das städtische Monitoring im Katastrophen- und Zivilschutz von großer Bedeutung. Es werden folgende Fragen gestellt: Wurde ein Sirenensignal wahrgenommen? Wenn ja: Wo? Nur im Freien? Auch in geschlossenen Räumen? Die Ergebnisse der Umfrage sollen dazu beitragen, das Warnsystem weiter zu optimieren.
Alle Infos zum Warntag, zur genauen Bedeutung der Sirenensignale und wie die anderen Warnmittel funktionieren finden sich unter www.neustadt.eu/katastrophenschutz. Ergänzende Infos bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf www.bbk.bund.de.
