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17.11.2025

Volkstrauertag: Gedenken an Opfer von Krieg und Gewalt - 80 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs

Die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag (Sonntag, 16. November) fand auf dem Hauptfriedhof statt. „Wir haben uns heute hier versammelt, um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Kriegsgräber sind daher keine toten Monumente, sondern lebendige Orte des Erinnerns“, sagte Oberbürgermeister Marc Weigel in seiner Rede.

Obwohl die Toten mahnen, aus den Erfahrungen der Geschichte zu lernen, gäbe es auch 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges immer noch Kriege und Konflikte. Menschen leiden unter Gewalt, Angst und Vertreibung, aber auch unter Unsicherheit, Zweifeln an der Zukunft und den Folgen des Klimawandels. Weigel dankte den Vertretern von Polizei, Feuer- und Bundeswehr und allen, die auf den Hauptfriedhof zur Gedenkstunde gekommen waren.

Dekan Andreas Rummel vom protestantischen Dekanat sprach davon, dass er seine Großväter nie kennengelernt hatte; davon, wie Vertriebene versuchten, eine neue Heimat zu finden und über die unendliche Würde aller Menschen, die Gott ihnen gegeben hat. 

Auch Edda-Christ Hebach, die Vorsitzende des Neustadter VdK Ortsverbands, hob ihn ihrem Totengedenken die Sinnlosigkeit von Kriegen hervor und betonte den Wert von Demokratie und Freiheit.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Kolpingskapelle Hambach. 

Autor/in: Pressestelle