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02.10.2025

Altwerden in Neustadt: Viel Publikum bei Senioren-Infotag - Weitere Veranstaltungen geplant

Die Gimmeldinger Meerspinnhalle wurde zur kleinen Messehalle: Über zehn Akteure boten an ihren Ständen Beratung und Informationen rund um das Thema Älterwerden. Viele interessierte Seniorinnen und Senioren aus Gimmeldingen, Mußbach, Königsbach sowie dem gesamten Stadtgebiet nutzten diese Plattform um sich unkompliziert und direkt bei kompetenten Ansprechpartnern zu informieren – sei es zu Fragen der Pflege, der Vorsorge, der Mobilität oder auch zur digitalen Teilhabe.

Bürgermeister und Sozialdezernent Stefan Ulrich betonte bei seiner Begrüßung: "Alle Informationen rund ums Älterwerden und langes selbständiges Leben kommen heute zu Ihnen vor Ort, also in Ihren Stadtteil. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn üblich ist, dass man den Infos hinterherlaufen muss.“ Der Infonachmittag für Seniorinnen und Senioren sei ein vorbildliches Beispiel für die Gemeinsamkeit von Ehrenamt und Hauptamtlichen. „Gerade in einer Zeit, in der sich die Welt immer schneller dreht, muss man am Ball bleiben,“ sagte Stefan Ulrich weiter und verwies unter anderem auf das Angebot der ehrenamtlichen Digitalbotschafterinnen und -botschafter.

Ulrich dankte allen beteiligten Gruppen, Vereinen und Organisationen für ihr aktuelles und umfangreiches Beratungs- und Informationsangebot.

Ein besonderes Highlight waren zwei Kurzvorträge: Brigitte Kern, Digitalbotschafterin und ePA-Coach, informierte über die elektronische Patientenakte. Die kommunalen Betreuungsbehörde gab gemeinsam mit dem AWO-Betreuungsverein Infos zum Thema “vorsorgende Verfügungen und rechtliche Betreuung“.

Organisiert wurde die erfolgreiche Veranstaltung von Stephanie Rößler, Fachkraft Gemeindeschwester-Plus und Marleen Kunstätter, in Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern und Ortsbeiräten der drei Ortsteile.

Es präsentierten sich die Digitalbotschafterinnen und -botschafter, die Sicherheitsberaterinnen und -berater für Seniorinnen und Senioren, die Bezirksbeamtin der Polizei, der Beirat für ältere Menschen, der Verein “Wir gegen Altersarmut“, die VdK-Ortsgruppe, das Netzwerk Demenz, die Fachkraft Gemeindeschwester-Plus, das Team des Pflegestützpunkts Neustadt / Maikammer und die private Pflegeberatung Compass.

Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine gemütliche Kaffeetafel, die Raum für Gespräche und Austausch bot.

Es war der zweite Infonachmittag für ältere Menschen in Neustadt. Geplant ist, das Angebot zweimal im Jahr in verschiedenen Ortsteilen der Stadt anzubieten.

Mehr Infos für ein gutes Älterwerden finden sich auch auf der städtischen Website unter: www.neustadt.eu/Bürger-Leben/Leben/Sozias-Gesellschaft/Senioren

Autor/in: Pressestelle