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Beirat für Migration & Integration

Aufgabe des Beirates für Migration und Integration ist die Förderung und Sicherung des gleichberechtigten Zusammenlebens der in Neustadt an der Weinstraße wohnenden Menschen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen sowie die Weiterentwicklung des kommunalen Integrationsprozesses. Der Beirat vertritt die Belange der Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund und erörtert Fragen der kommunalen Integrationspolitik. Gegenüber den städtischen Organen vertritt er diese Interessen.

Mitglieder des Beirats sind (2019 - 2024):

  • Seido Adamou
  • Murat Akdemir
  • Serkan Demirel
  • Friderike Graebert
  • Margarete Hoffmann
  • Esmatullah Jalal
  • Erika Kuhlmann
  • Eredesvinda López y Herreros
  • Tao Kadima Nkashama
  • Sara Simo Albentosa
  • Jörg Schönfelder
  • Ben Steinbrecher
  • Cumhur Steinbrecher

Vorsitzende:

  • Barbara Kupper

Stellvertretender Vorsitzender:

  • Michael Landgraf

Aktuelles - von der ersten Arbeitssitzung:

v. li.: Esmatullah Jalal, Barbara Kupper, Margarete Hoffmann, Michael Landgraf, Jörg Schönfelder, Erika Kuhlmann, Ben Steinbrecher, Cumhur Steinbrecher und Murat Akdemir

Erste Arbeitssitzung des Beirats für Migration und Integration

Nachdem im Dezember 2019 Barbara Kupper und Michael Landgraf als Vorstand gewählt wurden, legte der Beirat für Migration und Integration Neustadt an der Weinstraße am 15. Februar 2020 in einer ersten Arbeitssitzung seine Ziele fest. Eine vordringliche Aufgabe sieht der Kreis in der Öffentlichkeitsarbeit. Es muss klarer werden, dass der Beirat ein von den Bürgern mit Migrationshintergrund gewähltes Gremium ist und daher eine politische Aufgabe in Kommune und im Land hat. Neubürger sollen direkt angesprochen sowie auf Veranstaltungen wie dem Multi-Kulti-Fest über Ziele und Ansprechpartner des Beirats informiert werden.

Der für fünf Jahre gewählte Kreis will sich stärker mit städtischen Abteilungen vernetzen. Eine enge Zusammenarbeit gibt es mit Sozialdezernent Ingo Röthlingshöfer, mit Kristina Eichelberger, die den Beirat von der Verwaltung her unterstützt, und der Integrationsbeauftragten Eresvinda López. Ein stärkerer Austausch soll in Zukunft mit der Ausländerbehörde, dem Bildungsbüro sowie städtischen Abteilungsleitern erfolgen, aber auch mit freien Trägern wie dem Arbeitskreis Humanitäre Hilfe für Asylbewerber e.V. Neustadt a. d. Wstr.

Ein Netzwerk möchte der Beirat auch von Menschen entstehen lassen, die über ihre Migrations- und Integrationserfahrungen in Bildungseinrichtungen berichten können. Auf Wunsch von in Neustadt lebenden Bürgern aus der Partnerstadt Mersin sollen diese in Zukunft stärker in die Partnerschaftsarbeit eingebunden werden.

Bis zur nächsten Wahl in vier Jahren ist zu klären, wie in Zukunft die Wählerlisten für den Beirat erstellt werden. Zwar sollen rund 10.000 Menschen mit Migrationshintergrund in Neustadt leben, doch habe bei der letzten Wahl nur ein Teil davon Wahlunterlagen erhalten. Selbst gewählte Beiratsmitglieder hatten sie erst einfordern müssen. In diesem Zusammenhang wünscht sich der Beirat auch einen aktuellen Überblick, wie viele Nationen in Neustadt vertreten sind. Schätzungen gehen von über hundert aus.

Als Delegierte für die landesweite „Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Rheinland-Pfalz“ (agarp) wurden Cumhur Steinbrecher und Michael Landgraf gewählt. Stellvertreter*innen sind Margarete Hoffmann, Barbara Kupper, Jörg Schönfelder und Ben Steinbrecher.

(Text von Michael Landgraf)

Der Beirat ist erreichbar über: