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Informationen zu Mund- und Nasenschutz


Eine Mund-Nasen-Bedeckung sollte überall da getragen werden, wo Menschen zusammenkommen und der Abstand nicht gewahrt werden kann. Die Maskenpflicht gilt auch in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind. Eine Mund-Nasenbedeckung muss darüber hinaus an allen Orten mit Publikumsverkehr getragen werden, so auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend begegnen.

Die Maskenpflicht gilt z.B.

  • im Einzelhandel (medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2) oder eines vergleichbaren Standards,
  • im öffentlichen Personennahverkehr und dessen Einrichtungen (medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards),
  • in Wartesituationen vor dem Einzelhandel (medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards),
  • im unmittelbaren Umfeld der Einrichtung oder auf Parkplätzen vor den Geschäften (medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards),
  • in Kantinen und Mensen (außer am Platz),
  • in Einrichtungen des Gesundheitswesens und bei Dienstleistungen, die medizinischen Gründen dienen (medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards),
  • in allen Arbeits- und Betriebsstätten (außer am Platz), soweit der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, 
  • in Gottesdiensten oder Versammlungen von Religions- oder Glaubensgemeinschaften (medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards).

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Gesichtsvisiere ("Face-Shields")

In Neustadt an der Weinstraße sind Gesichtsvisiere grundsätzlich nicht  zulässig. Wie das Robert Koch-Institut unter Bezugnahme auf das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ausführt, könne durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert werden, während Visiere dagegen in der Regel höchstens die direkt auf die Scheibe auftretenden Tröpfchen auffangen könnten. Die Rückhaltewirkung von Visieren auf ausgestoßene respiratorische Flüssigkeitspartikel sei, worauf aktuelle Studien hindeuteten, deutlich schlechter.

Gesichtsvisiere sind nur noch zulässig:
- bei Verkäuferinnen und Verkäufern im Einzelhandel und in der Gastronomie, wenn ihnen aufgrund der Arbeitsbedingungen das dauerhafte Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen nicht zugemutet werden kann. Dies unter der Voraussetzung, dass die Abstandsregeln gewahrt bleiben [Klarstellung kam durch das Gesundheitsministerium]
- bei Personen, die ohnehin von der Maskenpflicht nach § 1 Abs. 4 CoBeLVO ausgenommene sind ( z.B. Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen MNS nicht zumutbar ist, wenn dies durch ärztliches Attest nachgewiesen ist)

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Unter Infos zu Mund-Nasen-Bedeckungen finden Sie Hinweise des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP-Masken) und wie sich diese unterscheiden.

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Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht von Einrichtungen, in welchen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.


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Autor: Pressestelle