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Landesimpfzentrum Neustadt an der Weinstraße/Landkreis Bad-Dürkheim - Infos zur Vorbereitung vor der Anmeldung zur Impfung


Inbetriebnahme:

Die Corona-Schutzimpfungen in den 31 rheinland-pfälzischen Impfzentren startete zunächst für die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierte Gruppe, insbesondere der über 80-Jährigen.

Die Terminvergabe für die Impftermine erfolgt seit dem 4. Januar 2021 telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

Auch das Landesimpfzentrum in Neustadt an der Weinstraße ist in Betriebsbereitschaft. Die ersten Impflinge wurden am 7. Januar 2021 geimpft.

Aufklärungsvideo zum Impfzentrum Neustadt:

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Hilfreiche Informationen, bevor Sie die Hotline anrufen oder auf die Internetseite gehen:

Wichtige Informationen zum Thema sind hier zu finden: https://corona.rlp.de/de/themen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/.

Vor Anrufen bei der Hotline oder vor dem Ausfüllen des Anmeldeformulars online können Sie sich mit diesen Vorlagen auf die Fragen bestens vorbereiten:

Formular Registrierung Corona-Impfung RLP,

Aufklärungsmerkblatt_Schutzimpfung,

Leitfaden_für_PatientInnen_und_BürgerInnen_zur_Corona-Schutzimpfung_interaktiv,

Einwilligungsbogen_Corona-Schutzimpfung_barrierearm

Seniorinnen und Senioren, die bei der Terminvereinbarung der Corona-Schutzimpfungen Hilfestellung benötigen, können sich an die Gemeindeschwestern plus wenden. Die für die jeweiligen Verbandsgemeinden im Kreis und für die Stadt Landau zuständigen Fachkräfte bieten beispielsweise Hilfe beim Ausfüllen von Formularen und bei der onlinebasierten Eingabe von Daten an.

Für die Verbadsgemende Maikammer und die Stadt Neustadt an der Weinstraße können Sie sich an Frau Stefanie Rößler, Telefon: 06321 855 14 18 oder gemeindeschwester-plus@neustadt.eu kontaktieren.

Welchem Landesimpfzentrum bin ich generell zugeordnet ?
Das Landesimpfzentrum ist ausschließlich zuständig für Personen mit dem Wohnsitz in Neustadt an der Weinstraße und im südlichen Landkreis Bad Dürkheim (Verbandsgemeinden Lambrecht und Deidesheim sowie Haßloch). NEU Seit dem 15. Januar 2021, können auch Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Maikammer Termine im Landesimpfzentrum in Neustadt an der Weinstraße wahrnehmen. Eine Verlegung von Impfterminen, die bereits im Impfzentrum Wörth vereinbart wurden, ist leider nicht möglich,

Welche Menschen sollen als erstes geimpft werden?
Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut.
Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.
Nach der Impf-Verordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und Einrichtungen für geistig Behinderte geimpft. Auch das Personal dieser Häuser sowie Menschen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe. Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.
Auch das Land Rheinland Pfalz orientiert sich an der Priorisierung.

Die Priorisierung im Einzelnen:

Höchste Priorität

- Über 80-Jährige
- Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
- Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
- Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
- Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.

Hohe Priorität

- Über 70-Jährige
- Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
- Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben."
- Kontaktpersonen von Schwangeren
- Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
- Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und  Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
- Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
- Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
- Personen, die in Flüchlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Erhöhte Priorität

- Über 60-Jährige
- Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
- Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten- Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
- Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
- Erzieher und Lehrer
- Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Ich möchte mich impfen lassen. Was ist der erste Schritt?
Prüfen Sie zunächst, ob Sie zur Gruppe der Personen gehören, die als erstes geimpft werden. Sollten Sie zu einer der für den Impfstart priorisierten Gruppen gehören, melden Sie sich bei der zentralen Terminvergabestelle des Landes. Ohne telefonische Terminvereinbarung können Sie sich nicht in einem Impfzentrum impfen lassen.

Terminvergabe
Damit es nicht zu langen Warteschlangen vor Impfzentren kommt, gibt es ein einheitliches Terminmanagement.  Hierüber erfolgt die Anmeldung telefonisch über die zentrale Terminvergabestelle des Landes. Dort werden Ihnen die Daten für die erste und zweite Impfung mitgeteilt. Nach der 1. Impfung erfolgt die 2. Impfung 21 bis 28 Tage später. Außerdem bekommen Sie einen Aufklärungsbogen. Im Anschluss erfolgt die Impfung im Landesimpfzentrum.

Auf dem  Schaubild sehen Sie, wie das Terminvergabesystem in Rheinland-Pfalz geregelt ist: Ablauf Terminvergabe Impfzentrum

Gibt es eine zentrale Telefonnummer?
Die Terminvergabe für eine Corona Schutzimpfung erfolgt in Rheinland Pfalz über eine zentrale Terminvergabestelle. Seit  dem 04. Januar 2021, können Termine für Impfungen im Landesimpfzentrum in Neustadt an der Weinstraße unter der Hotline 0800 /57 58 100 vereinbart werden.

Wie erhalte ich eine Impfung, wenn ich in meiner Mobilität eingeschränkt bin?
Sollten Sie zu einer der für den Impfstart priorisierten Gruppen zählen und in einem Altenpflegeheim leben, erfolgt die Terminvergabe für die aufsuchende Impfung des mobilen Impfteams über die Einrichtung.

Welcher Nachweis muss für eine Impfung vorgelegt werden?
Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten laut Impfverordung: der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.

Wo ist das Landesimpfzentrum in Neustadt an der Weinstraße?
Das Landesimpfzentrum befindet sich im Telekom-Hochhaus, Chemnitzer Straße 2, 67433 Neustadt an der Weinstraße (neben dem Testzentrum)

Es sind ausreichend Parkmöglichkeiten auf dem Gelände der ehemaligen Aldi-Filiale in der Speyerdorferstraße vorhanden. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Impfzentrum.

Das Landesimpfzentrum ist auch mit dem ÖPNV erreichbar. Über Neustadt (Hbf) zum Haltepunkt Süd oder Bus (Linie 507 und 510) und Bahn (RB 51/ RB 53)

Allgemeine Informationen:

Habe ich die Pflicht, mich gegen Covid-19 impfen zu lassen?
Nein. Es gibt in Deutschland keine generelle Impfpflicht. Davon ausgenommen ist nur die
von der der Ständigen Impfkommission empfohlene Masern-Impfung. Diese muss seit dem 1. März 2020 bei allen Kindern ab dem ersten Geburtstag vorgewiesen werden, wenn sie in die Kindergärten oder in Schule kommen.

Wie viele Menschen können geimpft werden?
Nach aktuellen Planungen sollen pro Impfstraße täglich 200 Menschen, je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes, geimpft werden. Das wären 7.200 Menschen am Tag in Rheinland Pfalz. Mobile Impfteams sollen die Impfzentren ergänzen. Die Impfteams besuchen beispielsweise Alten und Pflegeheime und impfen dort Menschen, die nicht eigenständig in die Zentren kommen können. Hinzu kommen Kliniken, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt vor Ort impfen lassen.

Wie wirkt der Impfstoff?
Die beiden Impfstoffe, die zurzeit kurz vor der Zulassung stehen, sind sogenannte mRNA Impfstoffe. Die Firmen Biontech/Pfizer und Moderna setzen jeweils auf diesen neuartigen Impfstoff. Ein häufiges Missverständnis ist, diese mRNA würde in das menschliche Erbgut eingebaut oder könne menschliches Erbgut verändern. Das ist nicht der Fall. mRNA steht für „messenger (= RNA Die mRNA im Impfstoff enthält die Information, wie ein Teil des neuartigen Corona Virus ein Antigen genetisch aufgebaut ist. Mit dieser Information kann unser Immunsystem sich auf die Abwehr des Virus vorbereiten: Einige wenige Körperzellen bilden das Antigen nach. Wenn Immunzellen auf dieses Antigen treffen, reagieren sie darauf. Bei einem späteren Kontakt mit dem SARS CoV 2 Virus erkennt unser Immunsystem das Antigen wieder und kann das Virus beziehungsweise die Infektionskrankheit gezielt bekämpfen. Im besten Fall verhindert das den Ausbruch der Covid-19 Erkrankung. Mindestens sorgt die Impfung für einen deutlich leichteren Verlauf.

Welche Kosten entstehen für mich?                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Die Impfung in den Impfzentren ist für die Bevölkerung kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus.

Wo finde ich weitere Informationen?
Mehr über die Corona Schutzimpfungen in Rheinland Pfalz erfahren Sie unter: www.corona.rlp.de

Weitere Informationen zu den Impfstofftypen, zur Impfstoffzulassung und zur nationalen
Impfstrategie finden Sie unter www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen zum impfen

Antworten auf Fragen zum Corona-Impfstoff erhalten sich auch auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html#c19743