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24.06.2022

Interkommunale Zusammenarbeit beim Thema »Bildung für nachhaltige Entwicklung«

Die Bildungsbüros der Stadt Neustadt und der Stadt Kaiserslautern pflegen ein gutes Verhältnis zueinander – vor allem beim Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“, das betont auch die Bürgermeisterin von Kaiserslautern Beate Kimmel. So verwundert es nicht, dass die Neustadter Bildungsmanagerin und -monitorerin bei einer BNE-Veranstaltung in Kaiserslautern für Pädagoginnen und Pädagogen eingeladen war, um dort einige der lokalen Aktivitäten mit Vorbildcharakter zu präsentieren. Konkret durfte die MINT Rallye App, als ein niedrigschwelliges und spielerisches Angebot zur MINT-Bildung in Neustadt, auf dem „Markt der Möglichkeiten“ ausprobiert werden.

Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet, die Befähigung von Menschen, Sachverhalte und Ereignisse zu erkennen und zu analysieren, und dann entsprechend zu handeln. Es geht dabei mehr um den Erwerb einer Zukunftsfähigkeitskompetenz und weniger um rein formales Wissen. Dabei spielen sowohl soziokulturelle, ökologische und als auch ökonomische Aspekte eine Rolle: Schlagwörter sind hier Recycling, Energie, Wirtschaftsfreundlichkeit, Fußabdruck, fairer Handel - aber auch kulturelle Kompetenz oder Demokratie und Teilhabe.

Gerade im Bildungsbereich ist es enorm wichtig über die eigenen Gebietsgrenzen hinaus zu denken. Gute Ideen finden sich in vielen Kommunen, der Blick über den Tellerrand lohnt sich. So kann Neustadt an der Weinstraße beispielsweise voraussichtlich schon bald ebenfalls vom Kaiserslauterer Umwelterlebniszentrum, welches die UDATA GmbH bei der Zentralen Abfallwirtschaft Kaiserslautern betreut, profitieren und diesem dort Besuche abstatten.



 
Autor/in: Pressestelle