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Umschulung wegen Berufskrankheit bzw. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei Berufskrankheiten
[Nr.99111013080000 ]

Leistungsbeschreibung

Nehmen Sie nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit wieder am Arbeitsleben teil, erbringen die Unfallversicherungsträger Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Zu diesen Leistungen zählen:

  • Förderung der behinderten gerechten Umgestaltung des Arbeitsplatzes für den Wiedereinstieg
  • Unterstützung / Assistenz bei der Beschäftigung
  • Weiterqualifizierungsmaßnahmen - betrieblich und überbetrieblich
  • Bezuschussung der Arbeitgeber
  • Beschäftigung in Behindertenwerkstätten oder ähnlicher ausgewiesener Einrichtungen
  • Ermöglichung der weiteren Schulausbildung und Ausbildung, z. B. nach Schulunfällen
  • Ausgleichszahlungen falls angestrebte Qualifizierungen nicht mehr möglich sind.

Unfallversicherungsträger sind:

  • Gewerbliche Berufsgenossenschaften, nach Branchen gegliedert
  • Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (Gemeinde-Unfallversicherungsträger, Landesunfallkassen, Feuerwehr-Unfallkassen)
  • Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften

Das Ziel der Maßnahmen, die bewilligt werden, ist vorrangig der Erhalt des Arbeitsplatzes und die Fortsetzung der beruflichen Tätigkeit. Sollte dies wegen der Erkrankung nicht mehr möglich sein, kommen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in Frage.

An wen muss ich mich wenden?

Zuständig für Umschulungen wegen einer Berufskrankheit bzw. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Rahmen einer Berufskrankheit ist der zuständige Unfallversicherungsträger. Dort bekommen sie von der Berufshelferin bzw. dem Berufshelfer die Nötige Auskunft bzw. Unterstützung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Dies klärt der zuständige Unfallversicherungsträger.

Welche Gebühren fallen an?

Keine.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

In der gesetzlichen Unfallversicherung gilt das Amtsermittlungsprinzip. Ein Antrag ist nicht erforderlich.