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17.01.2020

Veranstaltungen von Bücherei, Museum und Förderverein im ersten Halbjahr 2020 - Villa Böhm wird saniert

Stadtbücherei, Stadtmuseum/Stadtarchiv und der Förderverein Museum haben ihre Programme für das erste Halbjahr 2020 vorgestellt.

Bürgermeister Ingo Röthlinshöfer bezeichnete alle vier als „wichtige, kulturelle Einrichtungen der Stadt mit einem gewohnt vielfältigen Angebot, auf das wir stolz sein können“. Denn wie immer sind viele spannende Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit dabei. Ein Überblick: 

Stadtbücherei: 

Am Mittwoch, 22. Januar, lädt Gisela Pütter um 19 Uhr zu „Alten Weisheiten in Volksmärchen“ ein. In gemütlicher Runde werden bei Tee und Gebäck Märchen aus aller Welt erzählt. Der Eintritt kostet sechs Euro, beteiligt sind die „Freunde der Stadtbücherei“. 

Das Kinderangebot startet am 29. Januar, 10.30 Uhr, mit dem „Grüffelo“, gespielt vom theater en miniature. Diese Veranstaltung ist allerdings bereits ausgebucht. 

„Enthält Spuren von Zwangsarbeit“ lautet der Titel einer Wanderausstellung, die vom 30. Januar bis 15. Februar zu sehen ist. Über 26 Millionen Männer, Frauen und Kinder mussten während des Zweiten Weltkriegs unfreiwillig für den NS-Staat Zwangsarbeit leisten. Die Ausstellung informiert und möchte dazu anregen, sich damit auseinander zu setzen. Sie findet statt in Kooperation mit der Gedenkstätte für NS-Opfer Neustadt und dem Dokumentationszentrum Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide. 

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte, die Stadtbücherei, der Katholische Deutsche Frauenbund und die Frauenseelsorge im Bistum Speyer laden ein zum Polit-Talk „Gleich = Gleich – Wird die Arbeit von Frauen fair bezahlt?“ am 31. Januar, 19 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Am 12. Februar findet ab 15 Uhr der 61. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels statt. Gesucht werden die Neustadter Stadtsieger der sechsten Klassen, die zum Bezirksentscheid fahren dürfen. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos unter www.vorlesewettbewerb.de

In den Winterferien bietet Susanne Peter einen Comic-Zeichenkurs für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren an. Getroffen wird sich Montag und Dienstag, 17. und 18. Februar, jeweils von 10 bis 12.30 Uhr. Vermittelt werden Grundlagen inklusive einer Einführung in die Welt der Comics. Die Teilnahme kostet fünf Euro. 

Die erste Lesung im neuen Jahr beginnt am 18. Februar um 19 Uhr. Zu Gast ist David Wagner mit seinem Werk „Der vergessliche Riese!“. In ihm erlebt die Familie einen Rollentausch: Der Vater ist wieder zum Kind geworden, er braucht Betreuung, vergisst alles, phantasiert und erzählt seine Liebesgeschichten. Der Eintritt kostet acht Euro (fünf Euro). Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Literarischen Forum, dem Kulturverein Wespennest und der Buchhandlung Quodlibet (Vorverkauf). 

„Brasilien – mehr als Fußball und Samba“ lautet der Titel einer Multimedia-Show am 4. März um 18 Uhr. In ihr beschreibt Herbert Nolden eine Reise vom Nordosten nach Amazonien. Mit Originalgeräuschen und brasilianischer Musik erwartet die Gäste ein einzigartiges Erlebnis. Karten kosten zehn Euro. 

Kathrin Aehnlich liest am 6. März, 19 Uhr, aus „Wie Frau Krause die DDR erfand“. Zum Inhalt: Für die Fernsehserie „Wild Ost“ gibt es ein klares Konzept, die Inhalte stehen fest, man braucht nur noch die Menschen, die authentisch erzählen, „wie es wirklich war“. Was aber, wenn jene, die nicht dort gelebt haben, besser wissen, wie es „im Osten“ war? Der Eintritt kostet acht Euro (fünf Euro). Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Literarischen Forum, dem Kulturverein Wespennest und der Buchhandlung Quodlibet (Vorverkauf). 

Ein Pfund Bücher für nur einen Euro gibt es am 7. März von 10 bis 14 Uhr. Das Lager ist prall gefüllt mit Kinder-, Jugend- und Fachliteratur. Auch bei diesem Bücherflohmarkt helfen die Freunde der Stadtbücherei mit. 

„Eine literarische Reise durch Albanien“ wird am 11. März, 18 Uhr, angeboten. Den Vortrag hält Lulezim Beshaj. Das Land bietet nicht nur naturbelassene Landschaften, sondern auch eine wechselvolle Geschichte und interessante Literatur. Das Angebot findet in Kooperation mit der VHS statt, Eintritt zehn Euro. 

Lesechampions aus den vierten Klassen stellen bei „Kinder lesen für Kinder“ am 25. März ab 15 Uhr ihre Lieblingsbücher vor. Gelesen werden jeweils drei bis fünf Minuten. Der Eintritt ist frei. 

Am 27. März, 19 Uhr, liest Helga Bürster aus „Luzies Erbe“. Im Kern geht es um Familie, viele Erinnerungen und deren Aufarbeitung. Der Eintritt kostet acht Euro (fünf Euro). Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Literarischen Forum, dem Kulturverein Wespennest und der Buchhandlung Quodlibet (Vorverkauf). 

In den Osterferien wird für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren ein Workshop zu „Handlettering“ angeboten. Er findet statt am 14. April von 14 bis 16 Uhr. Erstellt werden individuelle Schriftkunstwerke. Die Teilnahme kostet drei Euro. 

Das LeseTheater präsentiert „Ella in der Schule“ mit Michael Hain. Das Stück ist geeignet für dritte und vierte Schulklassen. In dem Stück treibt ein Bücherdieb sein Unwesen, wird aber entdeckt. Freier Eintritt. 

Am 22. Juni startet der 13. Lesesommer. Er soll Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistern und läuft bis 22. August. 

Statistik Stadtbücherei: 

2018: 125.739 Besucherinnen und Besucher,187.705 Entleihungen, 4.186 aktive Leser, 4.567 Onleihe-Nutzer
2019: 131.801 Besucherinnen und Besucher, 191.087 Entleihungen, 4.393 aktive Leser, 5.292 Onleihe-Nutzer

Mehr Infos unter www.neustadt.eu, Rubrik Bürger und Leben/Bildung/Stadtbücherei. 

Stadtmuseum Villa Böhm/Stadtarchiv:

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass die Villa Böhm inklusive Park und Museum wegen Sanierungsarbeiten vom 9. März bis 31. Mai 2020 geschlossen ist. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Angebote.

Wegen des überaus großen Interesses wurde die Ausstellung „Erinnerungen aus dem Kino- und Theaterleben in Neustadt“ bis 9. Februar verlängert. Anhand vieler Ausstellungsstücke können die Gäste in die Kinowelt von damals eintauchen. 

Anlässlich von 50 Jahre Städtepartnerschaft mit Lincoln wird am 8. Juli eine Ausstellung eröffnet, die anhand von Dokumenten, Fotografien und vielem mehr die Anfänge und Geschichte dieser Freundschaft erzählt. Zu sehen ist sie bis 10. Januar 2021. 

Mehr Infos unter www.stadtmuseum-neustadt.eu

Förderverein Museum: 

Traditionell bietet der Förderverein jeden Monat einen Mittwochstreff an, jeweils um 16 Uhr im Neorokokosalon der Villa Böhm. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. 

Zum Auftakt am Sonntag, 26. Januar, 11 Uhr, spielt Miklós Mikael Spányi Klaviermusik der Wiener Klassik auf dem historischen Tafelklavier. Beteiligt ist neben dem Förderverein der Historische Verein. Karten können für 17 Euro (15 Euro) erworben werden. 

Die drei folgenden Mittwochstreffs finden statt am 5. Februar, 4. März und 3. Juni, jeweils um 16 Uhr. Eingeladen sind Professor Walter Motsch („Äthiopien – ein wenig entdecktes Hochkulturland“), Graf Detlof von Borries („Die moderne Seidenstraße“) sowie Werner Schreiner („Aspekte zur Geschichte des Elmsteiner und Speyerbacher Tals – Wirtschaft und Verkehr im 19. und 20. Jahrhunderts“). 

Mehr Infos unter 06321/84007.

Autor/in: Staab, Dagmar