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01.04.2020

Abfallentsorgung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

Da sich in diesen Tagen, wegen Home-Office, Schulausfall, u.ä., mehr Menschen zuhause aufhalten, fällt dort auch mehr Müll an.
Um die Restabfallentsorgung nicht zu überlasten, ist jetzt eine konsequente Wertstofftrennung (Papier, Leichtstoffe und Glas) wichtig.

Um dabei niemanden zu gefährden, der mit den Abfällen und Wertstoffen in Berührung kommen kann, wie Hausmeister, Mitbewohner, Müllwerker, sind einige Dinge zu beachten:
• Abfälle wie Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz und Hygieneartikel sind mit dem Restmüll zu entsorgen.
• Die Restabfalltonne sollte nicht lose bestückt werden; die Abfälle sind in stabile Müllsäcke zu packen.
• Spitze und scharfe Gegenstände sind in bruch- und durchstichsichere Behältnisse zu packen, damit der Müllsack nicht beschädigt wird.

Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten bestätigten COVID-19-Patienten sollten besondere Sorgfalt walten lassen. Dabei sind zusätzlich folgende Hinweise zu beachten:
• Die Wertstofftrennung sollte weitgehend eingestellt werden.
• Bioabfall, Leichtstoffe und Papier sollten über die Restabfalltonne entsorgt werden.
• Glasabfälle werden nach der Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt. Gleiches gilt für Batterien, Schadstoffe, Elektroschrott und Pfandflaschen.
• Die zusätzlich verwendeten Säcke sind mit Hilfe von Klebeband fest zu verschließen oder zu verknoten.

Sollte den betroffenen Haushalten das angemeldete Restmüllvolumen nicht ausreichen oder bestehen noch Fragen, steht der ESN unter Tel. 06321/9372 -72 zur Verfügung.

Autor/in: Pressestelle