.... dass Neustadt an der Weinstraße Geburtsort oder Heimat von manchem berühmten Wissenschaftler, helle Köpfe, aber auch Sportler, die die Welt bewegten ist?
„Brulez le Palatinat“, legt die Pfalz in Schutt und Asche, lautete der Befehl, den der französische König Ludwig XIV. im pfälzischen Erbfolgekrieg seinen Truppen gab. Er wollte sich mit aller Gewalt das Erbe seiner Schwägerin, Lieselotte von der Pfalz, aneignen. Wie durch ein Wunder blieb Neustadt von den Zerstörern unberührt. Der Sage nach ist das einer schönen Frau zu verdanken: der Bürgerstochter Kunigunde Barbara Kirchner. Sie sollte, so lautete 1688 ein Ratsbeschluss, den Kriegskommissär Johann Peter de Werth darum bitten, Neustadt zu verschonen. Stark beeindruckt von der Schönheit der jungen Dame sei dieser der Bitte auch nachgekommen. Nach einer anderen Leseart soll der Kommissär bei Kunigundes Vater einquartiert gewesen sein, wo er die schöne Tochter kennenlernte. Ob’s stimmt? Tatsache ist, dass die Stadt verschont blieb. Wovon noch eine Füllealter Fachwerkhäuser zeugt.
An die Errettung Neustadts und die Liebesgeschichte zwischen Kunigunde und deWerth erinnern in der Neustadter Fußgängerzone Ecke Hauptstraße/Kunigundenstraße die Figuren des Paares. Gestaltet hat sie der Neustadter Bildhauer Bernhard Mathäss. Und zwar so, dass sie sich über eine längere Strecke hinweg anschauen.
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