Sie geht um 1100 in den Besitz des Fürstbischofs von Speyer über. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie zerstört. 1797 geht das Hambacher Schloss in französischen Staatsbesitz über. 1823 gelangt es in Neustadter Privatbesitz. Im Mai 1832 fand auf dem Schloss das Hambacher Fest statt. 1842 wird das Schloss dem bayerischen Kronprinzen Maximilian zu dessen Hochzeit mit Prinzessin Marie von Preußen geschenkt.
Bis nach dem Zweiten Weltkrieg bleibt das Hambacher Schloss Ruine. Als die Burg 1952 aus dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds in den Besitz des damaligen Landkreises Neustadt kommt, beginnen erste Aufbauarbeiten. Zur 150. Wiederkehr des Hambacher Festes, 1982, baut der Landkreis Bad Dürkheim (Rechtsnachfolger des Kreises Neustadt) die Ruine, finanziell unterstützt durch das Land Rheinland-Pfalz, wieder auf. 1998 bis 2000 wurde die äußere Ringmauer saniert.
Im Jahr 2002 hat die Landesregierung gemeinsam mit dem Landkreis Bad Dürkheim, dem Bezirksverband der Pfalz und der Stadt Neustadt an der Weinstraße die Stiftung Hambacher Schloss gebildet. Ziel der Stiftung ist es, die herausragende Bedeutung des Hambacher Festes für die Entwicklung Deutschlands zur Demokratie und den Weg nach Europa zu verdeutlichen, das Hambacher Schloss wegen seiner kulturellen Bedeutung als Baudenkmal zu erhalten und durch die Dauerausstellung unser geschichtliches und kulturelles Erbe auf die bestmögliche Weise zur Geltung zu bringen.
2006/2007 fand eine größere Umbaumaßnahme statt, die das Hambacher Schloss im Inneren barrierefrei erschließt. Im Mai 2007 wurde die 175. Wiederkehr des Hambacher Festes feierlich begangen. Von November 2007 bis November 2008 war das Hambacher Schloss nochmals geschlossen. Grund hierfür war die zweite Phase der Renovierung, bei der u. a. der Festsaal, der Siebenpfeiffersaal und der Wirthsaal umgestaltet, sowie eine neue Dauerausstellung erarbeitet wurde.
Das Hambacher Schloss ist Veranstaltungsort für Ausstellungen, verschiedenartige Konzerte, Vorträge, Tagungen und vieles mehr.