Seiteninhalt

Schullandschaft in Neustadt an der Weinstraße

In Neustadt an der Weinstraße gibt es insgesamt 12 Grundschulen, 1 Förderschule, 2 Realschulen Plus, 3 Gymnasien, die Berufsbildende Schule, 1 Waldorfschule und die International School. Hier finden Sie Informationen zu allen Neustadter Schulen geordnet nach Schultyp.

Grundschulen

Lesen und Schreiben lernen ganz am Anfang: das sind die Anforderungen an die Lernergebnisse der Grundschulen. Diese Kenntnisse für die weiteren Bildungswege werden an den zwölf Grundschulen in Neustadt an der Weinstraße vermittelt sowie die sozialen Fähigkeiten gelehrt und vertieft. Unter den zwölf Grundschulen gibt es zwei Ganztagsschulen. Ergänzt wird das Angebot durch betreuende Grundschulen. An den Neustadter Grundschulen werden derzeit über 500 Kinder nach Unterrichtsende teilweise bis 16.30 Uhr durch 11 betreuende Grundschulen betreut. Träger dieser betreuenden Grundschulen sind Fördervereine oder Förderkreise.


Hier finden Sie nähere Informationen zu den einzelnen Schulen sowie die entsprechenden Ansprechpartner.

August-Becker-Schule

Brüder-Grimm-Schule

Dr.-Albert-Finck-Schule

Eichendorffschule

Schule am Storchennest - Grundschule Geinsheim

Grundschule Gimmeldingen

Hans-Geiger-Schule

Heinz-Sielmann-Schule

Grundschule Michael-Ende-Schule

Grundschule Mußbach

Ostschule

Schöntalschule

 

Verweisliste

Informationen zur Einschulung und Anmeldeverfahren

Informationen zum Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule

Informationen zu den verschiedenen Betreuungsangeboten nach dem Unterricht für Kinder in Neustadt an der Weinstraße

Schulbezirkseinteilung

 

Förderschulen und Schwerpunktschulen

Für Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gibt es zwei Formen schulischer Lernorte: allgemeine Schulen oder Förderschulen.
Wenn der sonderpädagogische Förderbedarf nur vorübergehend ist - beispielsweise, um bei Problemen frühzeitig einzugreifen - können integrierte Fördermaßnahmen durch Förderschullehrkräfte an einer allgemeinen Schule durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es allgemeine Schulen, die als Schwerpunktschulen einen erweiterten pädagogischen Auftrag haben: Diese Schwerpunktschulen bieten gemeinsamen Unterricht für Schüler/innen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf an.

Folgende allgemeine Schulen sind in Neustadt an der Weinstraße Schwerpunktschulen:

Förderschulen

Das Ziel der sonderpädagogischen Förderung ist es, genau die notwendige Unterstützung zu leisten, damit die Schüler/innen eine ihren Möglichkeiten entsprechende schulische Bildung und Erziehung erreichen können. Förderschulen haben einen Erziehungs- und Unterrichtsauftrag für Schüler/innen, bei denen sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde und die keine andere Schule einer anderen Schulart – beispielsweise die genannten Schwerpunktschulen – besuchen. Der Unterricht erfolgt nach sonderpädagogischen Grundsätzen und zielt darauf ab, die Schüler/innen zu befähigen sich auf eine berufliche Tätigkeit vorzubereiten und/oder eine Berufsausbildung zu beginnen.
Das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs gliedert sich in folgende Schritte:

  • Einleiten des Verfahrens durch die derzeit besuchte Schule bzw. die zuständige Grundschule
  • Prüfen und Bearbeiten des Antrags durch die zuständige Förderschule
  • Beteiligung von Eltern und sonstigen Institutionen durch die Schule
  • Erstellen des sonderpädagogischen Gutachtens durch die Förderschule
  • Entscheidung durch die Schulbehörde

Im gesamten Verfahren werden die Eltern einbezogen und beteiligt. Sie erhalten eine Kopie des sonderpädagogischen Gutachtens und haben – was die Entscheidungen der Schulaufsicht in diesem Verfahren betrifft – die Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen. Der Wunsch der Eltern nach integrativem/inklusivem Unterricht oder Besuch einer Förderschule fließt in die Entscheidung ein und wird möglichst berücksichtigt. Die Eltern werden in einem Gespräch über mögliche Lernorte informiert. Aufnahmen in die Förderschulen erfolgen immer zu Beginn des Schuljahres.

In Neustadt an der Weinstraße gibt es eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen:

Förderschulen sind in der Regel Ganztagsschulen in verpflichtender Form; im Förderschwerpunkt Lernen sind es Ganztagsschulen in Angebotsform oder Halbtagsschulen.

Abschlüsse und Übergangsmöglichkeiten

Sonderpädagogische Förderung wirkt darauf hin, die Schüler/innen nach ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten auf einen Wechsel an eine Schule einer anderen Schulart vorzubereiten. In diesen Fällen wird der sonderpädagogischer Förderbedarf aufgehoben. Die Schüler/innen besuchen dann eine allgemeine Schule oder sie besuchen die Schwerpunktschule weiter, nun als so genannte Regelschüler/innen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Unterrichts an einer Förderschule oder einer Schwerpunktschule wird ein Abschlusszeugnis erteilt, das sich auf den besuchten Bildungsgang bezieht.

Verweisliste:

Realschule plus

Die Realschule Plus ist eine neue Schulart, mit der das Land Rheinland-Pfalz bis zum Schuljahr 2013/2014 alle Haupt- und Realschulen zur Realschule plus zusammenführt, um sein Schulwesen an die Anforderungen der Zeit anzupassen. Hinter der Realschule plus steckt das Ziel, durch längeres gemeinsames Lernen, durch individuelle Förderung und durch eine Aufstiegsorientierung, den erreichbaren Schulabschluss so lange wie möglich offen zu halten.

Die Realschule plus gibt es in zwei Formen: kooperativ und integrativ. Beide Schulformen führen zum Abschluss der Berufsreife (ehemals Hauptschulabschluss) und zum qualifizierten Sekundarabschluss I (ehemals mittlere Reife). In der integrativen Realschule plus findet der Unterricht unabhängig vom angestrebten Abschluss auch nach der Orientierungsstufe weiterhin im Klassenverband statt. Die Förderung der Schülerinnen und Schüler erfolgt hier entsprechend ihrer Neigungen und Leistungen in Erweiterungs- und Grundkursen. In der kooperativen Realschule plus erfolgt der Unterricht nach der Orientierungsstufe in abschlussbezogenen Klassen. Dabei achten die Lehrkräfte in jedem Schuljahr darauf, ob nicht Schülerinnen und Schüler in den Bildungsgang, der zum qualifizierten Sekundarabschluss I führt, wechseln können. Die Durchlässigkeit ist aufgrund der gemeinsamen Schulorganisation sehr hoch.

Welche Schwerpunkte setzt die Realschule plus? 

Einen besonderen Schwerpunkt legt die Realschule plus auf ein längeres gemeinsames Lernen und bietet eine gemeinsame Orientierungsstufe an (5. und 6. Klasse). Die gemeinsame Orientierungsstufe hat den Vorteil, dass sich Eltern und Jugendliche nicht zu früh auf eine Schulform festlegen müssen. Ab der 7. Klasse können die Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtbereich zwischen den Fächern „Technik und Naturwissenschaft“, „Hauswirtschaft und Sozialwesen“ sowie „Wirtschaft und Verwaltung“ wählen. Alternativ zu den drei Wahlpflichtfächern kann schon ab dem 6. Schuljahr eine zweite Fremdsprache, in der Regel Französisch, belegt werden. Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler zusätzlich schuleigene Wahlpflichtangebote wahrnehmen. Um den Kindern und Jugendlichen bei einem möglichst reibungslosen Einstieg in die weiterführende Ausbildung und den Beruf zu helfen, nimmt der Unterricht die Prinzipien Berufsorientierung, Ökonomische und Informatische Bildung fächerübergreifend auf.

Die Realschule plus kann mit einer Fachoberschule verbunden werden. Diese führt in einem zweijährigen Vollzeitunterricht unter Einschluss eines Praktikums zur Fachhochschulreife und somit zur Studienberechtigung (schulischer Teil) an einer Fachhochschule. Bisher bietet keine Realschule plus in Neustadt an der Weinstraße die Fachoberschule an.

Neue Perspektiven bieten sich mit der Einführung der neuen Schulart auch denjenigen, die die Schule bislang ohne einen Abschluss verlassen haben. Um die Zahl der Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher weiter zu senken, bieten Realschulen plus neue Maßnahmen an, beispielsweise berufsvorbereitende Projekte, den Ausbau des Wahlpflichtbereichs und in einigen Fällen das Projekt „Keine(r) ohne Abschluss“.

Realschulen plus in Neustadt an der Weinstraße:

 

Verweisliste:

Gymnasien

Das Gymnasium ist eine Schulform, die als primäres Ziel die allgemeine Hochschulreife (Abitur) anstrebt, die man durch eine erfolgreich absolvierte Abschlussprüfung am Ende der gymnasialen Schulzeit erhält.

Die Gymnasien bieten in der Regel einen neunjährigen Bildungsgang an, der die Klassenstufen 5-13 umfasst (G9). Seit 2008/09 haben einzelne Gymnasien in Rheinland-Pfalz einen verkürzten achtjährigen Bildungsgang (G8) in Verbindung mit einer verpflichtenden Ganztagsschule ab Klasse 7 eingerichtet. Das Abitur kann somit in 12 Jahren erreicht und die gymnasiale Schulzeit in 8 statt 9 Jahren durchlaufen werden.

Die Orientierungsstufe umfasst in beiden Bildungsgängen die Klassenstufen 5 und 6. Zentrale Aufgabe ist die Einführung in die Lernschwerpunkte und Lernanforderungen des Gymnasiums. Am Ende der Klasse 6 werden den Schülerinnen und Schülern, die die Anforderungen nicht erfüllen können, durch die Klassenkonferenz Empfehlungen zum Schulwechsel ausgesprochen.

In der Mittelstufe geht es um die Grundlagenvermittlung von Kenntnissen, die für ein erfolgreiches Durchlaufen der Oberstufe notwendig sind. Im achtjährigen Gymnasium ist der Ganztagsunterricht ab Klassenstufe 7 verpflichtend. Der erfolgreiche Abschluss der Klasse 10 am Ende der Mittelstufe (qualifizierter Sekundarabschluss I, ehemals mittlere Reife) eröffnet den Weg zu zahlreichen Ausbildungsgängen schulischer und beruflicher Art.

Die Mainzer Studienstufe umfasst die Jahrgänge 11-13. Je nach Neigung können die Schülerinnen und Schüler innerhalb festgelegter Fächerkombinationen ihren Lernschwerpunkt bestimmen. Das Klassensystem wird durch ein Kurssystem abgelöst. Die Schülerinnen und Schüler wählen drei Leistungskurse aus dem mathematisch-naturwissenschaflichen, sprachlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich und belegen daneben mindestens sechs Grundkurse verbindlich für die gesamte Oberstufe.

Das berufliche Gymnasium wird unter den Berufsbildenden Schulen aufgeführt, da es in der Regel fachrichtungsorientiert ist und ausschließlich aus einer gymnasialen Oberstufe besteht. Zugangsvoraussetzung ist der qualifizierte Sekundarabschluss I (ehemals mittlere Reife). Das berufliche Gymnasium wird als dreijähriger Vollzeitunterricht geführt und umfasst die Jahrgangsstufen 11 bis 13. Fachrichtungen sind Gesundheit und Soziales, Technik sowie Wirtschaft. Das berufliche Gymnasium führt als gymnasiale Oberstufe mit berufsbezogenen Bildungsangeboten zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) und berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen an Fachhochschulen und Universitäten.

In Neustadt an der Weinstraße gibt es drei Gymnasien, sowie ein berufliches Gymnasium:

Verweisliste:

Berufsbildende Schule

Die berufsbildende Schule ermöglicht durch ein differenziertes Bildungsangebot den Erwerb beruflicher und berufsübergreifender Kompetenzen und vermittelt Abschlüsse der Sekundarstufe II, die den Eintritt in eine qualifizierte Berufstätigkeit oder in weiterführende berufsbezogene oder studienbezogene Bildungsgänge ermöglichen.

Sie ergänzt außerdem die in der Sekundarstufe I und II erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten und kooperiert mit den an der dualen Ausbildung Beteiligten.

Das folgende Schema verdeutlicht die unterschiedlichen Formen und Typen der Berufsbildenden Schule:

Quelle: Bildungsserver Rheinland-Pfalz

Nähere Informationen zur Berufsbildende Schule Neustadt findet Sie hier:

 

Waldorfschule

Die freien Waldorfschulen sind öffentliche Schulen in freier Trägerschaft. Der Besuch steht prinzipiell jedem Kind offen, die Höhe des monatlichen Elternbeitrags wird in einer Elternbeitragsordnung der jeweiligen Schule geregelt.

In der Regel wird ein Kind in die erste Klasse aufgenommen und verweilt bis zum Waldorfschulabschluss nach der Klasse 12 im Klassenverband, aber auch Quereinstiege in höhere Klassen sind möglich. Die Kinder bleiben in der Regel 12 Jahre in einem Klassenverband, unabhängig vom angestrebten Abschluss und ohne Klassenwiederholung („Sitzenbleiben“). In vielen Fächern wird die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, so dass Kinder mit einer schnelleren Auffassungsgabe denen helfen, die es schwerer haben. Besonders gute Schüler erhalten schwierigere Zusatzaufgaben. Bis zur Oberstufe werden keine Noten vergeben, sondern individuelle Beurteilungen geschrieben. Erst ab der Oberstufe wird in einzelnen Fächern nach Leistung differenziert.

Entsprechend eines Waldorflehrplans wird der Unterricht in den traditionellen Fächern durch praktische, handwerkliche und musisch-künstlerische Fächer wie beispielsweise Handarbeit, Werkunterricht und Eurythmie (expressive Tanzkunst) ergänzt. Schon ab der ersten Klasse lernen die Kinder Englisch und Französisch. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der ökologischen Erziehung, die durch den Gartenbauunterricht in den Klassen 5 bis 9 unterstützt wird. Ab Klasse 9 vertiefen die Schülerinnen und Schüler die im Unterricht erworbenen Kenntnisse durch jährliche Praktika im Betrieb, in der Landwirtschaft und im Bereich Soziales.

Obwohl die Waldorfschule nicht in erster Linie auf die staatlichen Schulabschlüsse hin ausgerichtet ist, können alle staatlichen Abschlüsse erlangt werden:

  • 11. Klasse Berufsreife (im Abschlussverfahren / keine Abschlussprüfung)
  • 12. Klasse Berufsreife, qualifizierter Sekundarabschluss I (im Abschlussverfahren / keine Abschlussprüfung)
  • 13. Klasse Fachhochschulreife, schulischer Teil (Abitur Abschlussprüfung)

Nähere Informationen zur Waldorfschule in Neustadt an der Weinstraße finden Sie hier:

Privatschulen

In Neustadt an der Weinstraße gibt es die Internationale Schule. Sie ist eine 2005 gegründete Schule mit Englisch als Unterrichtssprache, in der Kinder ab vier Jahren unterrichtet werden. Die ISN bietet eine international anerkannte Ausbildung an.